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Kerzen – Thermochemie des sicheren Temperaturspiels
Eine Massagekerze ist keine gewöhnliche Kerze mit angenehmem Duft. Sie besteht aus einem präzise abgestimmten Wachssystem, das so entwickelt wurde, dass es bei einer Temperatur schmilzt, die sich auf der Haut warm anfühlt, ohne Verbrennungen zu verursachen. Herkömmliche Haushaltskerzen (auf Paraffinbasis) schmelzen bei 50–65 °C – Temperaturen, die bei Hautkontakt Verbrennungen ersten Grades hervorrufen können. Massagekerzen hingegen enthalten Sojawachs, Kokosöl, Sheabutter oder Mischungen dieser Inhaltsstoffe, die bei 37–46 °C schmelzen – nur wenige Grad über der Körpertemperatur (37 °C). Dieser enge Temperaturbereich ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer sorgfältigen Zusammensetzung: warm genug, um sich deutlich heiß anzufühlen (wodurch die Thermorezeptoren der Haut aktiviert werden und ein sensorischer Kontrast zur Umgebungstemperatur entsteht), aber kühl genug, dass das geschmolzene Wachs das Gewebe auch bei längerem Kontakt nicht schädigt. Der Unterschied zwischen einer Massagekerze und einer Haushaltskerze liegt also nicht in der Ästhetik, sondern in der Thermochemie.
Das Design mit Doppelfunktion unterscheidet Massagekerzen von anderen Sinnesprodukten. Angezündet spendet die Kerze stimmungsvolles Licht und verströmt einen angenehmen Duft – sie schafft Atmosphäre wie jede andere Dekokerze. Wird das geschmolzene Wachs auf die Haut gegossen, verwandelt es sich in warmes Massageöl, das sich mit den Händen verteilen lässt. Die Wachsrezeptur ist so konzipiert, dass das Wachs bei Hauttemperatur flüssig bleibt (und nicht wie Paraffin beim Kontakt wieder erstarrt) – so entsteht ein warmer, geschmeidiger Ölfilm, der die gleiche Wirkung wie herkömmliches Massageöl hat, aber zusätzlich die sinnliche Dimension der Temperatur bietet. Diese Verwandlung von festem Wachs zu flüssigem Massageöl ist ein Phasenübergang, der in die Wachschemie integriert ist: Der Schmelzpunkt ist so kalibriert, dass die Körperwärme allein das gegossene Wachs während der Massage flüssig hält.
Die Reaktion der Thermorezeptoren ist der zentrale sensorische Mechanismus. Die menschliche Haut enthält TRPV1-Rezeptoren (Nervenendigungen, die auf Temperaturen über etwa 43 °C reagieren) und TRPV3-Rezeptoren (die auf angenehme Wärme im Bereich von 33–39 °C reagieren). Massagekerzenwachs, das aus einer Höhe von 15–30 cm gegossen wird (wodurch es beim Fallen leicht abkühlt), trifft typischerweise mit einer Temperatur von 38–42 °C auf die Haut. Dadurch werden die TRPV3-Wärmerezeptoren aktiviert, ohne die TRPV1-Schmerz-/Wärmerezeptoren zu stimulieren. Dies erzeugt ein Gefühl von sich ausbreitender Wärme, das viele Menschen als tiefenentspannend und leicht erregend empfinden. Die Wärme fördert die lokale Durchblutung (Vasodilatation), löst Muskelverspannungen und erhöht die Hautempfindlichkeit für nachfolgende Berührungen. Das Temperaturgefühl lässt innerhalb von 10–20 Sekunden nach, sobald sich das Wachs an die Hauttemperatur angepasst hat. Der Ölfilm bleibt jedoch bestehen und sorgt für anhaltende Gleitfähigkeit bei der Massage.
Für ölbasierte Massageprodukte ohne Temperaturspiel-Element, Massageöle bietet spezielle Rezepturen. Für sinnliche Badeerlebnisse, Fürs Bad umfasst Entspannungsprodukte auf Wasserbasis. Das Mutterunternehmen Paare Dieser Abschnitt bietet das gesamte Spektrum gemeinsamer Erlebnisse.
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Massagekerze mit Vanilleduft, 30 ml
Duftende Massagekerze Love
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Wachsarten – Soja, Kokosnuss, Shea und Mischungen
Sojawachs ist die gängigste Basis für Massagekerzen. In reiner Form schmilzt es bei etwa 46–52 °C, doch in Kombination mit Ölen (Kokosnuss-, Jojoba- oder Süßmandelöl) sinkt der effektive Schmelzpunkt auf 38–44 °C. Sojawachs sorgt für eine saubere Verbrennung (minimale Rußbildung), eine gute Duftabgabe (es transportiert Duftstoffe gut) und eine geschmeidige Öltextur im geschmolzenen Zustand. Es ist pflanzlich, vegan und biologisch abbaubar. Der größte Nachteil: Reines Sojawachs kann sich auf der Haut eher wachsartig als rein ölig anfühlen. Durch die Beimischung flüssiger Öle bei Raumtemperatur (wie Jojoba- oder Süßmandelöl) lässt sich das Hautgefühl des geschmolzenen Produkts verbessern.
Kerzen auf Kokosölbasis schmelzen bei den niedrigsten Temperaturen (ca. 24–36 °C bei nativem Kokosöl) und sind daher besonders sanft zu temperaturempfindlicher Haut. Allerdings: Reines Kokosöl hat so wenig Körpertemperatur, dass es möglicherweise nicht das gewünschte Wärmegefühl vermittelt. Durch die Mischung von Kokosöl mit Wachsen mit höherem Schmelzpunkt (Soja, Bienenwachs) wird der Schmelzpunkt auf den idealen Bereich von 38–44 °C angehoben, während die hervorragenden feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften des Kokosöls erhalten bleiben. Formulierungen auf Sheabutterbasis bieten die reichhaltigste und feuchtigkeitsspendendste Pflege – die Haut fühlt sich nach dem Einziehen des Massageöls tiefenwirksam gepflegt an. Sheabutter schmilzt bei ca. 35–38 °C und gehört damit zu den Ölen mit der niedrigsten Schmelztemperatur. Sie eignet sich besonders gut für die Anwendung im Gesicht oder an empfindlichen Hautpartien.
Sichere Gießtechnik – Höhe, Dauer und Zonen
Die Gießhöhe bestimmt die Temperatur, mit der das Wachs die Haut berührt. Direkt von der Kerze (5–10 cm): Das Wachs erreicht seine maximale Temperatur – nahe dem Schmelzpunkt. Dies erzeugt ein besonders intensives Wärmegefühl und eignet sich für weniger empfindliche Bereiche (Rücken, Brust, Oberschenkel, Gesäß). Aus größerer Höhe (20–40 cm): Das Wachs kühlt beim Fallen durch die Luft leicht ab und erreicht die Haut 2–5 °C kühler – geeignet für empfindlichere Bereiche (Innenschenkel, Bauch, Hals) oder für alle, die eine mildere Wärme bevorzugen. Der Zusammenhang zwischen Höhe und Temperatur ist nur ein Richtwert und kann je nach Raumtemperatur variieren. Beginnen Sie daher mit einer größeren Höhe und verringern Sie diese allmählich, um ein Gefühl für die Temperatur der jeweiligen Kerze auf Ihrer Haut zu entwickeln.
Vermeiden Sie das Auftragen auf: Gesicht (insbesondere Augen), Genitalien (es sei denn, das Produkt gibt ausdrücklich an, dass es für den Genitalbereich geeignet ist – die meisten Massagekerzen enthalten Duftstoffe, die Schleimhäute reizen können), offene Wunden oder verletzte Haut sowie Bereiche mit sehr dünner Haut (Innenseiten der Handgelenke, hinter den Ohren). Für BDSM-Temperaturspiele, bei denen ein intensiveres Gefühl gewünscht ist: Lassen Sie das Wachsbecken länger anschwellen, bevor Sie es ausgießen (ein größeres Volumen speichert die Wärme beim Ausgießen besser), verringern Sie die Gießhöhe und behandeln Sie Bereiche mit dickerer Haut (Rücken, Gesäß, Außenseiten der Oberschenkel). Testen Sie die Temperatur immer zuerst an der Innenseite Ihres Unterarms – wenn sie sich dort angenehm anfühlt, ist sie für die meisten Körperbereiche unbedenklich. Wenn es sich am Unterarm zu heiß anfühlt: Erhöhen Sie die Gießhöhe oder lassen Sie das geschmolzene Wachsbecken etwas abkühlen, bevor Sie es ausgießen.
Häufig gestellte Fragen
1. Kann ich für Wachsspiele eine normale Kerze verwenden?
Davon wird dringend abgeraten. Herkömmliche Paraffinkerzen schmelzen bei 50–65 °C – Temperaturen, die bei Hautkontakt Verbrennungen ersten Grades (Rötung, Schmerzen, Blasenbildung) verursachen können. Bienenwachskerzen schmelzen sogar noch höher (62–65 °C). Gelkerzen können Temperaturen von über 80 °C erreichen. Nur speziell als „Massagekerzen“ oder „körperverträgliche Kerzen“ gekennzeichnete Kerzen verwenden Wachse mit niedrigem Schmelzpunkt (Soja-, Kokos- oder Sheabutter), die für den Hautkontakt unbedenklich sind. Hinzu kommt: Herkömmliche Kerzen können Farbstoffe, Duftstoffe und Zusatzstoffe enthalten, die nicht auf Hautverträglichkeit getestet wurden – sie sind zum Abbrennen, nicht für den direkten Hautkontakt bestimmt. Der Preisunterschied zwischen einer herkömmlichen Kerze und einer Massagekerze ist gering – der Sicherheitsunterschied ist erheblich.
2. Wie lange sollte ich die Kerze brennen lassen, bevor ich das Öl ausgieße?
Lassen Sie die Kerze so lange brennen, bis sich auf der gesamten Oberfläche ein vollständiger Wachspool gebildet hat – in der Regel 15–30 Minuten, je nach Kerzendurchmesser. Ein vollständiger Wachspool (bei dem die gesamte Oberfläche flüssig ist) sorgt für gleichmäßiges Schmelzen und verhindert das sogenannte „Tunnelbrennen“ (bei dem nur der Kern schmilzt und das äußere Wachs verschwendet wird). Für ein angenehmeres Wärmegefühl: Ein größerer Wachspool speichert die Wärme beim Ausgießen besser und sorgt so für ein länger anhaltendes Wärmegefühl. Für eine sanftere Anwendung: Gießen Sie aus einem kleineren, frisch entstandenen Pool – weniger Volumen bedeutet schnellere Abkühlung auf der Haut. Der erste Anzündvorgang ist besonders wichtig: Lassen Sie das Wachs beim ersten Mal bis zum Rand schmelzen, um das Abbrennverhalten für die folgenden Anwendungen festzulegen.
3. Kann Massagekerzenwachs Flecken auf Bettwäsche oder Kleidung hinterlassen?
Die Ölkomponente kann – wie jedes Massageöl – Flecken auf Textilien hinterlassen. Vorbeugung: Legen Sie vor dem Eingießen ein Handtuch oder ein Laken unter den Gegenstand. Falls Wachs mit Stoff in Berührung kommt: Lassen Sie es vollständig aushärten und kratzen Sie das feste Wachs dann mit einem stumpfen Gegenstand (z. B. Buttermesser, Kreditkarte) ab. Behandeln Sie den verbleibenden Ölfleck mit Spülmittel (das Öle löst), bevor Sie das Kleidungsstück in warmem Wasser waschen. Die meisten Ölflecken von Massagekerzen lassen sich mit der richtigen Vorbehandlung vollständig entfernen. Farbige Kerzen (mit Farbstoffen) können jedoch hartnäckigere Flecken hinterlassen als ungefärbte. Um das Risiko von Flecken zu minimieren, wählen Sie ungefärbte Massagekerzen.
4. Kann Massagekerzenöl als Gleitmittel beim Sex verwendet werden?
Die meisten Massagekerzen basieren auf Öl – das geschmolzene Wachs wirkt also wie ein Öl auf der Haut. Ölbasierte Produkte können Latex- und Polyisoprenkondome angreifen (wodurch sie für geschützten Geschlechtsverkehr mit Standardkondomen ungeeignet werden), die vaginale Mikroflora bei innerer Anwendung stören und sich schwer aus dem Gewebe entfernen lassen. Für äußere Massagen und Vorspiel ist Massagekerzenöl in der Regel unbedenklich für die äußere Haut. Für Geschlechtsverkehr sollten Sie jedoch ein spezielles Gleitmittel (auf Wasser- oder Silikonbasis) verwenden, das für die vaginale Anwendung und die Verwendung mit Kondomen geeignet ist. Die Duftstoffe in den meisten Massagekerzen sind nicht auf ihre Verträglichkeit mit Schleimhäuten getestet – ein weiterer Grund, die vaginale Anwendung zu vermeiden. Verwenden Sie Massagekerzenöl als Produkt für Vorspiel und Massage, nicht als Gleitmittel.
5. Sind Massagekerzen für empfindliche Haut geeignet?
Die Wachsbasis (Soja, Kokosnuss, Shea) ist in der Regel gut verträglich – es handelt sich um dieselben Inhaltsstoffe, die auch in Hautpflegeprodukten verwendet werden. Mögliche Reizstoffe sind: zugesetzte Duftstoffe (ätherische Öle oder synthetische Duftstoffe können bei empfindlichen Personen Reaktionen auslösen), Farbstoffe (unnötige Zusätze ohne funktionellen Nutzen) und Konservierungsstoffe. Für empfindliche Haut: Wählen Sie unparfümierte, ungefärbte Massagekerzen mit wenigen Inhaltsstoffen – reines Sojawachs mit Kokos- oder Jojobaöl und sonst nichts. Führen Sie vor der Anwendung am ganzen Körper einen Patch-Test durch: Geben Sie eine kleine Menge auf die Innenseite des Unterarms, warten Sie 24 Stunden und prüfen Sie, ob Rötungen, Juckreiz oder Reizungen auftreten. Wenn keine Reaktion auftritt, ist das Produkt wahrscheinlich für die großflächige Anwendung auf Ihrer Haut geeignet.
6. Wie entferne ich verfestigtes Wachs von der Haut?
Massagekerzenwachs ist so konzipiert, dass es bei Körpertemperatur flüssig bleibt – daher verfestigt es sich in den meisten Fällen nicht auf der Haut. Es hinterlässt einen warmen Ölfilm, der nach und nach einzieht oder mit einem Handtuch abgewischt werden kann. Sollte etwas Wachs verfestigen (an kühleren Körperstellen oder nachdem die Haut abgekühlt ist), lässt es sich leicht abziehen, ohne Haare zu reißen oder die Haut zu reizen – anders als Paraffinwachs, das sich stärker an Haut und Haaren festsetzt. Zur vollständigen Entfernung löst und spült eine warme Dusche mit milder Seife alle Ölreste ab. Das enthaltene Öl wirkt feuchtigkeitsspendend – viele Anwender lassen daher einen dünnen Film über Nacht als Körperpflege auf der Haut, anstatt ihn sofort abzuwaschen.
7. Können Massagekerzen für BDSM-Wachsspiele verwendet werden?
Ja – Massagekerzen sind die sicherste Option für BDSM-Wachsspiele, da ihr niedriger Schmelzpunkt die Verbrennungsgefahr herkömmlicher Kerzen ausschließt. Für BDSM-Praktizierende, die die visuellen und sinnlichen Aspekte von Wachsspielen genießen (die Vorfreude auf das Gießen, die sich ausbreitende Wärme, der visuelle Kontrast von farbigem Wachs auf der Haut): Massagekerzen bieten dieses Erlebnis ohne Verletzungsrisiko. Für ein intensiveres Temperaturgefühl innerhalb sicherer Grenzen: Gießen Sie aus geringerer Höhe (10–15 cm), lassen Sie vor dem Gießen einen größeren Wachspool entstehen und behandeln Sie Bereiche mit dickerer Haut. Für Anfänger im Bereich Wachsspiele sind Massagekerzen der empfohlene Einstieg – sie ermöglichen es, Temperaturempfindungen mit einem großen Sicherheitsspielraum zu erkunden, bevor man unter erfahrener Anleitung gegebenenfalls zu heißeren Wachsen übergeht.
8. Wie lange brennt eine Massagekerze?
Die Brenndauer hängt von der Kerzengröße ab – typischerweise 20–40 Stunden bei Standardgrößen (150–200 g). Für Massageanwendungen: Jede Anwendung benötigt in der Regel 15–30 Minuten Brenndauer (ausreichend, um eine nutzbare Menge geschmolzenen Öls zu erzeugen). Das bedeutet, dass eine einzelne Kerze für etwa 5–15 Massageanwendungen reicht, je nachdem, wie viel Öl pro Anwendung verwendet wird und wie lange die Kerze brennt. Größere Kerzen (ab 300 g) ermöglichen mehr Anwendungen und erzeugen schneller größere Ölmengen. Bewahren Sie die Kerze zwischen den Anwendungen mit dem Deckel (falls vorhanden) auf, um den Duft zu erhalten und Staubablagerungen auf der Wachsoberfläche zu vermeiden. Kürzen Sie den Docht vor jedem Anzünden auf 5–7 mm, um ein sauberes, gleichmäßiges Abbrennen ohne übermäßige Rußbildung zu gewährleisten.
9. Riechen Massagekerzen beim Abbrennen gut?
Hochwertige Massagekerzen werden mit der gleichen Sorgfalt wie Premium-Duftkerzen für Zuhause hergestellt und verströmen beim Abbrennen einen angenehmen Raumduft. Gängige Duftkategorien sind: blumig (Rose, Jasmin, Ylang-Ylang), warm (Vanille, Sandelholz, Amber), frisch (Zitrus, Eukalyptus, Minze) und süß (Schokolade, Karamell, Honig). Der Duft erfüllt einen doppelten Zweck: Er schafft eine angenehme Atmosphäre beim Abbrennen und dient gleichzeitig der Aromatherapie während der Massage (der Duft bleibt im Öl erhalten, wenn er auf die Haut aufgetragen wird). Sojawachs leitet Duftstoffe gut (gute Duftabgabe) und erfüllt den Raum mit einem wahrnehmbaren, aber nicht aufdringlichen Aroma. Für Paare, die empfindlich auf starke Düfte reagieren, gibt es duftneutrale Varianten, die die wohltuende Wärme und die Massagewirkung ohne Duftstoffe bieten.
10. Kann ich meine eigene Massagekerze zu Hause herstellen?
Rein technisch gesehen ja – die Zutaten (Sojawachsflocken, Kokosöl, Sheabutter, ätherische Öle) sind weit verbreitet. Allerdings: Die Zusammensetzung ist für die Sicherheit entscheidend. Der Schmelzpunkt der fertigen Mischung muss vor der Anwendung auf der Haut getestet und bestätigt werden, dass er im sicheren Bereich (37–46 °C) liegt. Dazu sind ein Thermometer und sorgfältige Mischverhältnisse erforderlich. Zu viel Wachs mit hohem Schmelzpunkt erhöht die Temperatur gefährlich; zu viel flüssiges Öl verhindert das ordnungsgemäße Aushärten der Kerze. Ätherische Öle müssen in der verwendeten Konzentration hautverträglich sein (viele ätherische Öle verursachen in hohen Konzentrationen Reizungen oder Verbrennungen). Für die meisten Menschen ist der Kauf einer professionell hergestellten Massagekerze sicherer und bequemer als das Selbermachen – der Hersteller hat bereits Temperatur, Unbedenklichkeit der Inhaltsstoffe und Brennverhalten getestet. Wenn Sie Ihre Kerze selbst herstellen: Testen Sie die Temperatur immer an Ihrem Unterarm, bevor Sie sie auf einen Partner gießen, und halten Sie die Konzentration der ätherischen Öle unter 2–3 % des Gesamtvolumens.